Die öffentlichen Ausgaben für EU Agrarumweltprogramme sind in den letzten Dekaden stark gestiegen, variieren aber deutlich zwischen den EU Mitgliedsstaaten. Der empirische Teil der kumulativen Habilitationsleistung beschäftigt sich mit der Frage, ob Zahlungen für Umweltleistungen als handelsverzerrend beurteilt werden können. Des Weiteren wird untersucht, inwiefern Spieltheorie eine politökonomische Erklärung für die Ungleichverteilung der EU Agrarumweltausgaben bietet. In den theoretischen Teilen der Arbeit werden Optionen zur Effizienzsteigerung von Agrarumweltpolitik analysiert. Hintergrund ist, dass es aufgrund von asymmetrischer Information bei der Vergabe von Agrarumweltverträgen zu dem Problem Adverser Selektion kommt. Der Verfasser zeigt, dass staatliche Ausgaben durch eine auf dem Selbstselektionsmechanismus basierende Vertragsdifferenzierung oder ein Ausschreibungsverfahren gesenkt werden können. Bei Ausschreibungen hängt die ökonomische Effizienz maßgeblich von den Zuschlagskriterien bei der Bieterauswahl sowie der Informationspolitik des Ausschreibers ab.
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Die öffentlichen Ausgaben für EU Agrarumweltprogramme sind in den letzten Dekaden stark gestiegen, variieren aber deutlich zwischen den EU Mitgliedsstaaten. Der empirische Teil der kumulativen Habilitationsleistung beschäftigt sich mit der Frage, ob Zahlungen für Umweltleistungen als handelsverzerrend beurteilt werden können. Des Weiteren wird untersucht, inwiefern Spieltheorie eine politökonomische Erklärung für die Ungleichverteilung der EU Agrarumweltausgaben bietet. In den theoretischen Teil...
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