Partikel in der lunaren Exosphäre interagieren regelmäßig mit der Mondoberfläche, was deren Flugrichtung und -geschwindigkeit beeinflusst. Aufgrund des diversen Terrains auf dem Mond unterscheiden sich die lokalen Neigungswinkelverteilungen über der Oberfläche hinweg, was auch die Interaktionen von Partikeln mit der Oberfläche beeinflusst.
In dieser Arbeit werden verschiedene Ansätze zur mathematischen Repräsentation von empirischen Daten präsentiert, um diese in eine Monte-Carlo Simulation der lunaren Helium Exosphäre zu integrieren. Die Daten stammen aus einem kombinierten Datensatz aus Messungen der LOLA- (Lunar Orbital Laser Altimeter) und SELENE- (Selenological and Engineering Explorer) Missionen und werden als Verteilungskurven aufbereitet, um die mathematischen Annäherungen durchzuführen. Diese erlauben das statistische Bestimmen zufälliger Neigungswinkel auf Basis der lokalen Terraingegebenheiten.
Die Neigungswinkel werden bei einer Interaktion eines Partikels mit der Oberfläche zufällig anhand der lokalen Verteilungskurve bestimmt, um einen realistischen Sonneneinfalls- und Oberflächenneigungswinkel zu bestimmen. Es konnte gezeigt werden, dass die Berücksichtigung der lokalen Oberflächenbeschaffenheit einen signifikanten Einfluss auf die Partikeldichten der Exosphäre hat, insbesondere nahe der Tag-Nacht-Grenze des Mondes.
«
Partikel in der lunaren Exosphäre interagieren regelmäßig mit der Mondoberfläche, was deren Flugrichtung und -geschwindigkeit beeinflusst. Aufgrund des diversen Terrains auf dem Mond unterscheiden sich die lokalen Neigungswinkelverteilungen über der Oberfläche hinweg, was auch die Interaktionen von Partikeln mit der Oberfläche beeinflusst.
In dieser Arbeit werden verschiedene Ansätze zur mathematischen Repräsentation von empirischen Daten präsentiert, um diese in eine Monte-Carlo Simulation d...
»