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Originaltitel:
Von separaten Interaktionsmustern zu konsistenten Spezifikationen reaktiver Systeme 
Übersetzter Titel:
From Interaction Patterns to Consistent Specifications of Reactive Systems 
Jahr:
2010 
Dokumenttyp:
Dissertation 
Institution:
Fakultät für Informatik 
Betreuer:
Broy, Manfred (Prof. Dr. Dr. h.c.) 
Gutachter:
Wirsing, Martin (Prof. Dr.) 
Sprache:
de 
Fachgebiet:
DAT Datenverarbeitung, Informatik 
Stichworte:
Feature Interaction, Anforderungsanalyse, Formale Spezifikationen 
Übersetzte Stichworte:
Feature Interaction, Requirements Engineering, Formal Specifications 
Kurzfassung:
In dieser Arbeit wird eine Modellierungstechnik zur Black-Box-Spezifikation der Funktionalität eines Systems eingeführt. Funktionen werden durch Interaktionsmuster zwischen dem System und seiner Umgebung beschrieben. Interaktionsmuster legen das externe Verhalten des Systems fest, ohne Vorentscheidungen bezüglich des Systemdesigns zu treffen. Durch die Kombination eigenständig spezifizierter Funktionen wird das Gesamtverhalten des Systems erlangt. Somit entsteht eine Spezifikation eines multifunktionalen Systems aus unterschiedlichen Benutzerperspektiven. Verschiedene Stakeholder beschreiben ihre Anforderungen in separaten Modellen, die anschließend unter Berücksichtigung ihrer Wechselwirkungen zu einer Gesamtspezifikation integriert werden.
Der Spezifikationstechnik liegt eine operationelle Semantik zugrunde. Interaktionsmuster werden mittels partieller I/O-Automaten modelliert. Die Integration der Interaktionsmuster zu einer Gesamtspezifikation ist in der formalen Fundierung durch Operatoren zur Kombination von Automaten definiert. Die Wechselwirkungen zwischen Funktionen werden explizit in die Modellierung aufgenommen.
Es werden automatische Analyseverfahren erarbeitet, die es erlauben, Widersprüche zwischen Anforderungen zu identifizieren und sie zu beseitigen. Außerdem wird ein formaler Übergang von Anforderungen zu einer Architektur vorgestellt. Die eingeführte Transformation einer Hierarchie von Interaktionsmustern in ein Netzwerk logischer Komponenten stellt die Erhaltung aller spezifizierten Eigenschaften in der resultierenden Architektur sicher.
 
Übersetzte Kurzfassung:
Requirement conflicts are very common. They can result from different stakeholders’ views, different knowledge of the operating environment, different interpretations of the same concept, etc. Requirement conflicts are harmless, as long as they are detected and resolved directly in the requirements engineering phase. Software development practice shows, however, that the conflicts often remain unperceived until implementation. In this case conflict resolution becomes much more expensive.
In the presented these we suggest an approach to formalization of functional requirement. This allows us to model every functional requirement as a partial function and to identify conflicting functions. This results in a formally well-founded conflict detection method, applicable in the requirements engineering phase.
The presented formal framework captures and interrelates both function- and component-based models. In particular, we provide a correct-by-construction procedure, which transforms a functional specification into a component-based architecture.
 
Mündliche Prüfung:
04.10.2010 
Seiten:
200 
Letzte Änderung:
29.10.2010