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Originaltitel:
Morphologische und biologische Bildgebung zur Therapiekontrolle von Malignomen des Gastrointestinaltraktes 
Jahr:
2008 
Dokumenttyp:
Habilitation 
Institution:
Fakultät für Medizin 
Sprache:
de 
Fachgebiet:
MED Medizin 
Kurzfassung:
Mit der [18F]-FDG-PET konnte beim Ösophaguskarzinom bereits 14 Tage nach Beginn einer (Radio-)Chemotherapie zwischen histopathologischen Respondern und Nonrespondern differenziert werden. Zudem war die Veränderung der Stoffwechselaktivität unter Therapie von prognostischer Bedeutung. Patienten, welche ein metabolisches Ansprechen auf die Therapie gezeigt hatten, wiesen ein signifikant besseres Überleben auf als Patienten ohne Ansprechen auf die Therapie in der [18F]-FDG-PET. Änderungen des Glukosemetabolismus in der Untersuchung nach Abschluss der neoadjuvanten Therapie (vor OP) zeigten keine höhere diagnostische Genauigkeit als die Änderungen nach 14 Tagen. Mit der [18F]-FDG-PET können bereits zu einem frühen Zeitpunkt während einer neoadjuvanten Therapie Patienten erfasst werden, deren Tumoren nicht auf die Therapie ansprechen. Bei diesen Patienten besteht dann die Möglichkeit, das therapeutische Procedere zu ändern. Durch einen individualisierten therapeutischen Ansatz können Nebenwirkungen und Kosten der Therapie bei metabolischen Non-Respondern reduziert werden. 
Mündliche Prüfung:
11.06.2008 
Letzte Änderung:
24.03.2010