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Originaltitel:
Transformation von Zierpflanzen 
Originaluntertitel:
Methoden und Anwendungen 
Übersetzter Titel:
Transformation of ornamental plants 
Übersetzter Untertitel:
methods and applications 
Jahr:
2001 
Dokumenttyp:
Dissertation 
Institution:
Fakultät Wissenschaftszentrum Weihenstephan 
Betreuer:
Forkmann, G. (Prof. Dr.) 
Gutachter:
Forkmann, Gert (Prof. Dr.); Wenzel, Gerhard (Prof. Dr. Dr. habil.) 
Format:
Text 
Sprache:
de 
Fachgebiet:
BIO Biowissenschaften; LAN Landbauwissenschaft 
Stichworte:
Agrobacterium tumefaciens; Genkanone; Transgene Pflanzen; Zierpflanzen; Transformation; Blütenfarben; Petunia; Gerbera; Pelargonium; Osteospermum; Arabidopsis; Matthiola; T-DNA; Flavonoidbiosynthese; Genübertragung; Gentechnik; Anti-sense; Binär-Vektoren 
Übersetzte Stichworte:
Agrobacterium tumefaciens; particle gun; transgenic plants; ornamental plants; transformation; flower colour; Petunia; Gerbera; Pelargonium; Osteospermum; Arabidopsis; Matthiola; T-DNA; flavonoid biosynthesis; genetic engineering; anti-sense; binary-vectors 
Schlagworte (SWD):
Transgene Zierpflanzen 
TU-Systematik:
BIO 450d; LAN 452d 
Kurzfassung:
Da die Gentechnik und die Molekularbiologie für die moderne Pflanzenzüchtung in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen haben, besteht auch für die Züchtung von gartenbaulichen Nutzpflanzen ein Interesse am Einsatz dieser Methoden. Die erfolgreiche Veränderung der Blütenfarbe bei Petunia hybrida (Meyer et al. 1987) stellt den Anfang der Transformation von Zierpflanzen mit einem konkreten und wirtschaftlich relevanten Ziel dar. Die Ergebnisse dienen nicht nur der Grundlagenwissenschaft, sondern können auch von Gartenbaubetrieben für die wirtschaftliche Nutzung verwendet werden. Im Rahmen dieser Arbeit wurden die grundlegenden Methoden und Techniken zur Transformation von verschiedenen Pflanzen (vor allem Zierpflanzen) am Lehrstuhl eingeführt. Als Transformationsmethoden wurden dabei das Agrobacterium tumefaciens- System, die Partikel-Kanone und die " floral dip" Methode eingesetzt. Ein Verfahren zur Klonierung von Binärevktoren und deren Übertragung in A. tumefaciens wurde etabliert, mit dessen Hilfe eine Reihe von am Lehrstuhl klonierten Genen in verschiedene Pflanzen übertragen wurde. Neben dem häufig zur Selektion verwendeten Kanamycin-NPTII System, wurde ein Binärvektor mit einer auf Hygromycin basierenden Selektion kloniert. Dieser Vektor kann für nicht auf Kanamycin selektierbare Pflanzen (z.B. Pelargonium) oder für die Zweittransformation einer bereits mit einem anderen Selektionsmarker transformierten Pflanze verwendet werden. Die erfolgreiche Hygromycin-Selektion bei Pelargonium wurde anhand der GUS-Expression nachgewiesen. Mit einer modifizierten Form der " leaf disc" -Transformation wurden Petunia, Osteospermum und Pelargonium transformiert. Die " floral-dip" -Methode wurde zur Tranformation von Arabidopsis thaliana verwendet. Auf Selektionsmedium regenerierte Pflanzen wurden mittels PCR auf Integration der T-DNA überprüft und in vitro vermehrt. Die mit einem FHT Antisense-Konstrukt transformierten Petunia-Pflanzen zeigten im Enzymtest eine deutlich reduzierte Enzymaktivität, so daß von einer erfolgreichen Hemmung der FHT durch den Antisense-Ansatz auszugehen ist. Die Petalen einer genetisch definierten, weißblühenden Linie von Matthiola incana wurden als Testsystem für die transiente Genexpression (Anthocyanbildung) in Blütenblättern mittels Partikel-Kanone eingeführt. Mit der gleichen Methode und einem ANS-Konstrukt beschossene Petalen von Zantedeschia zeigten ein deutlich rote Färbung im Bereich der aufgetroffenen Partikel. Es ist davon auszugehen, daß durch die Gen-Expression der vermutete Block in der Anthocyan-Synthese behoben wird und es zur Bildung von Pelargonidin-Derivaten kommt. 
Übersetzte Kurzfassung:
Molecular biology and genetic engineering have become increasingly important for modern plant breeding during the last years. This is why these methods are also very interesting for the breeding of ornamental plants. The successful transformation of the flower color of a Petunia hybrida mutant in 1987 (Meyer et al.) initiated the manipulation of ornamental plants for specifically economic reasons. The results are not only important for basic research but are also economically viable for ornament...    »
 
Veröffentlichung:
Universitätsbibliothek der TU München 
Mündliche Prüfung:
11.10.2001 
Dateigröße:
1638884 bytes 
Seiten:
124 
Letzte Änderung:
27.09.2005