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Originaltitel:
Methodische Entwicklung und rollenbasierte Integration von Komponentenframeworks 
Übersetzter Titel:
Methodical Development and role-based Integration of Component Frameworks 
Jahr:
2001 
Dokumenttyp:
Dissertation 
Institution:
Fakultät für Informatik 
Betreuer:
Broy, Manfred (Prof. Dr.) 
Gutachter:
Broy, Manfred (Prof. Dr. Dr. h.c.); Pree, Wolfgang (Prof. Dr.) 
Format:
Text 
Sprache:
de 
Fachgebiet:
DAT Datenverarbeitung, Informatik 
Stichworte:
Rollenbasiertes Design; komponentenorientierte Softwareentwicklung; Componentware; Komponentenframework; Verhaltenskomposition; Integration von Sichten 
Übersetzte Stichworte:
Role-based Design; Component-oriented Softwaredevelopment; Componentware; Component Framework; Behavioral Composition; View Integration 
TU-Systematik:
DAT310d 
Kurzfassung:
Der Einsatz von Frameworks im Rahmen der modernen Softwareentwicklung verspricht ein hohes Maß an Wiederverwendung sowohl von Entwurfswissen als auch von bewährten Artefakten der Implementierung. Der hiervon erwartete Nutzen einer Optimierung von Zeit, Kosten und Qualität stellt sich jedoch in der Praxis oft nicht ein. Eine entscheidende Ursache dafür findet sich – neben mangelnder Qualität - häufig in der monolithischen Ausgestaltung von Frameworks: zu aufwendig gestaltet sich die Einarbeitung und zu dürftig sind die vorgesehenen Möglichkeiten der Erweiterung. Die vorgestellte Arbeit adressiert diesen Umstand durch die Konzeption modularer Komponentenframeworks. Dabei wird ein Komponentenframework als „halbfertige" Spezifikation und Implementierung einer isolierten Sicht auf ein Anwendungssystem verstanden, die explizit für die Integration mit weiteren Komponentenframeworks ausgelegt ist. Damit verbunden ist die Vorstellung von Softwareentwicklung als Auswahl, Komposition, Konfiguration und Instantiierung von Komponentenframeworks. Rollenbasierte Modelle repräsentieren und präzisieren in diesem Ansatz das konzeptuelle Verständnis über einen Anwendungsbereich und stellen auf diese Weise die Grundlage für die Integration unterschiedlicher Sichten dar. Durch die Ausrichtung der Implementierungsstrukturen eines Komponentenframeworks an diesen abstrakten Modellen gelingt es, die Erkenntnisse aus der Integration auf der Modellebene weitgehend für die Komposition der zugeordneten Softwareartefakte zu nutzen. Anhand eines formalen Systemmodells werden die eingeführten Konzepte definiert, die unterschiedlichen Ebenen eines Komponentenframeworks zueinander in Beziehung gesetzt und anschließend Varianten der Integration beleuchtet und evaluiert. Ein durchgängiges Anwendungsbeispiel demonstriert die Softwareentwicklung mit Komponentenframeworks und begleitet die praktische Umsetzung mit Hilfe moderner Komponententechnologien. Um der hohen Komplexität modularer Frameworks zu begegnen, werden abschließend die Kernpunkte einer Methodik für den Entwurf und die Anwendung von Komponentenframeworks vorgestellt. Dies umfasst eine bedarfsgetriebene Erweiterung der graphischen Beschreibungstechnik UML ebenso wie ein flexibles, erweiterbares Vorgehensmodell basierend auf Prozessmustern. 
Übersetzte Kurzfassung:
The use of frameworks in the context of modern software development promises high levels of reuse of design knowledge as well as of proven implementation artefacts. Unfortunately the expected benefit of an optimisation of time, cost and quality is often not seen in practice. A decisive cause for this can often be found – besides the lack of quality – in the monolithic design of frameworks: the training is too complicated and the possibilities of extension too limited. The presented work addresse...    »
 
Veröffentlichung:
Universitätsbibliothek der TU München 
Mündliche Prüfung:
16.11.2001 
Dateigröße:
1616053 bytes 
Seiten:
217 
Letzte Änderung:
03.07.2007