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Originaltitel:
Transmembranäre Signalkaskaden modulieren die Ausprägung von Krebs und Entzündung bei Pankreas- und Darmerkrankungen 
Jahr:
2010 
Dokumenttyp:
Habilitation 
Institution:
Fakultät für Medizin 
Sprache:
de 
Fachgebiet:
MED Medizin 
Kurzfassung:
In sechs Originalarbeiten werden molekularbiologische Zusammenhänge zwischen Galektinliganden, der Hämooxygenase (HO-1) und der purinergen Signalkaskade (z.B. CD39) in malignen und entzündlichen Pankreas- und Darmerkrankungen deskriptiv und mechanistisch vorgestellt. Die erste Studie zeigte, dass eine Überexpression des Galektinliganden Lamp-1 mit einem besseren Langzeitüberleben nach der Resektion eines Pankreaskarzinoms assoziiert ist. Eine tierexperimentelle Studie untersucht die Rolle der Hämooxygenase-1 (HO-1) auf das Wachstum resp. Progression von Pankreaskarzinomzelllinien. Die Inhibition von HO-1 führte zu einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber dem Chemotherapeutikum Gemcitabine in vitro. Der Hauptteil der Arbeit untersucht CD39 und purinergen P-Rezeptoren (P2-Rezeptoren) im Pankreaskarzinom, der chronischen Pankreatitis, dem Morbus Crohn und dem kolorektalen Karzinom. Fehlte die Expression von CD39, wird in der tierexperimentellen Pankreatitis nur wenig Pankreasfibrose und -atrophie erzeugt. Eine diametral andere Rolle spielt CD39 in der Modulation des Morbus Crohn. Fehlt einem Individuum CD39 oder ist signifikant dysreguliert, entwickelt sich im Tierexperiment eine foudrayant verlaufende M. Crohn typische Colitis. Weitere wichtige Beteiligungen von CD39 und P2-Rezeptoren konnten im Pankreaskarzinom, der chronischen Pankreatitis und dem kolorektalen Karzinom dargestellt werden. 
Mündliche Prüfung:
22.09.2010 
Letzte Änderung:
28.03.2011