Der rechenaufwendigste Teil von Molekulardynamik Simulationen sind bei weitem die Kraft-
berechnungen zwischen benachbarten Teilchen. Es ist daher notwending diese so gut wie
möglich zu optimieren um akzeptable Laufzeiten zu erreichen. Dies kann auf algorithmi-
schen Wegen oder duch hardware-spezische Optimierungen erzielt werden. Ein Beispiel
beide Ansätze ist eine hochgradige Parallelisierung des Rechenaufwands. Auf Implemen-
tierungsebene bedeutet das, Vektorinstruktionen zu verwenden, um die volle Rechenleistung
moderner Prozessoren auszunutzen.
Als ein Ansatz dazu, implementieren wir in dieser Arbeit Modi für reduzierte Präzision in
die Molekulardynamik Bibliothek AutoPas, welche bisher ausschließlich doppelte Präzision
verwendet. Mit diesen Beiträgen werden bestimmte Teile oder sogar die gesamten Kraft-
berechnungen mit einfacher Präzision ausgeführt, um sie stärker zu parallelisieren und zu
beschleunigen. Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit den hierfür notwendigen Änderungen.
Anschließend demonstrieren wir, dass die Anpassungen keinen Einfluss auf die angestrebte
Genauigkeit der Ergebnisse haben. Schließlich zeigen wir, dass gemischte Genauigkeit keinen
überzeugenden Leistungsgewinn erbrachte, während die einfache Genauigkeit eine signifikante
Leistungsverbesserung von 1,77 sowie sowie Einsparungen beim Stromverbrauch gegenüber
der vorherigen Implementierung mit doppelter Genauigkeit liefern kann.
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Der rechenaufwendigste Teil von Molekulardynamik Simulationen sind bei weitem die Kraft-
berechnungen zwischen benachbarten Teilchen. Es ist daher notwending diese so gut wie
möglich zu optimieren um akzeptable Laufzeiten zu erreichen. Dies kann auf algorithmi-
schen Wegen oder duch hardware-spezische Optimierungen erzielt werden. Ein Beispiel
beide Ansätze ist eine hochgradige Parallelisierung des Rechenaufwands. Auf Implemen-
tierungsebene bedeutet das, Vektorinstruktionen zu verwenden, u...
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