In dieser Arbeit wird ein operatorgestützter Ansatz zur Analyse von Mustern der Menschen-
dichte bei Evakuierungsszenarien vorgestellt, bei dem die Dynamische Modedekomposition
(DMD) und ihre Varianten (Erweiterte Dynamische Modedekomposition - EDMD) zur Annä-
herung an den Koopman-Operator verwendet werden. Die Studie zielt darauf ab, wertvolle
Erkenntnisse über das Verhalten von Fußgängern zu gewinnen und Evakuierungsstrategien
anhand von mesoskopischen Daten wie der Menschendichte zu optimieren. Die Verwendung
von Time Delay Embedding (TDE) zur Erstellung eines umfangreicheren Datensatzes aus den
mesoskopischen Daten ermöglicht genauere Annäherungen an den Koopman-Operator.
Die Forschung umfasst die Sammlung von Daten zum Verhalten von Menschenmengen
in Bezug auf Position und Geschwindigkeit durch Simulationen von Engpassszenarien mit
der Vadere-Software. Die Positions- und Geschwindigkeitsdaten werden dann auf eine meso-
skopische Darstellung der Menschendichte in Dreiecksnetzen abgebildet. Diese zellulären
Automatenmuster oder Dreiecksnetze werden während der Simulation in der Topografie
des Szenarios selbst konstruiert. Dieser Datensatz dient als Grundlage für die Konstrukti-
on von Zustandsraumdarstellungen, in denen die Menschendichte als expliziter diskreter,
zeitinvarianter Parameter definiert ist.
Die Dreiecksnetze wurden wegen ihrer einfachen Quantifizierung und Berechnung ge-
wählt. Durch den Einsatz von DMD-Techniken werden die Daten in Modi zerlegt, was die
Berechnung und Vorhersage wichtiger makroskopischer Parameter wie der Anzahl der aus
einem Gebiet evakuierten Fußgänger ermöglicht und darüber hinaus die Rekonstruktion
neuer Testfälle erlaubt. Die Ergebnisse zeigen die Anwendung und Wirksamkeit der DMD
und ihrer Varianten (EDMD) bei der Erfassung der zugrundeliegenden Dynamik der Be-
wegung von Menschenmengen, insbesondere in Engpassszenarien. Dazu gehört auch die
Optimierung des Modells durch die Abstimmung der Hyperparameter von Attributen, die
in TDE und DMD involviert sind. Die berechneten Ergebnisse bieten wertvolle Einblicke in
die räumlich-zeitliche Entwicklung der Menschendichte und helfen bei der Identifizierung
kritischer Staupunkte und optimaler Evakuierungsrouten.
Die Arbeit zeigt die Anwendbarkeit von DMD und EDMD als nützliches Instrument
für die Analyse komplexer Menschendynamiken und die Vorhersage der Entwicklung von
Menschendichtemustern. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig und vorteilhaft es ist, die
Menschendichte in dreieckigen Maschen oder Gittern innerhalb eines Zustandsraumrahmens
zu betrachten, um den Fußgängerfluss und das Management von Menschenmengen in
Engpassszenarien besser zu verstehen.
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In dieser Arbeit wird ein operatorgestützter Ansatz zur Analyse von Mustern der Menschen-
dichte bei Evakuierungsszenarien vorgestellt, bei dem die Dynamische Modedekomposition
(DMD) und ihre Varianten (Erweiterte Dynamische Modedekomposition - EDMD) zur Annä-
herung an den Koopman-Operator verwendet werden. Die Studie zielt darauf ab, wertvolle
Erkenntnisse über das Verhalten von Fußgängern zu gewinnen und Evakuierungsstrategien
anhand von mesoskopischen Daten wie der Menschendichte zu opt...
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