Die Kaltplasma-Wellengleichung beschreibt die Ausbreitung einer elektromagnetischen Welle in einem magnetisierten Plasma. Sie findet Anwendung in der Hochfrequenzheizung, der Interferometrie und der Reflektometrie in ITER und ASDEX Tokamaks. In dieser Masterarbeit werden die Silver-Müller Randbedingungen verwendet, um die Entstehung und die Absorption der Welle zu simulieren. Außerdem wird das dreidimensionale Problem auf zwei Dimensionen reduziert, indem angenommen wird, dass der dielektrische Tensor skalar ist und das elektrische Feld nur eine Komponente ungleich Null hat, die senkrecht zur Ausbreitungsrichtung liegt. Weiterhin wird das Problem adimensionalisiert und die konforme Finite-Elemente-Methode mit B-Splines verwendet, um ein Gleichungssystem abzuleiten. Nachfolgend wird es im Vakuum und in inhomogenen Medien getestet. Anschließend wird eine Studie über die Effizienz verschiedener iterativer Löser von SciPy für dünnbesetzte Systeme durchgeführt. Darüber hinaus wird die Theorie der Generalized Locally Toeplitz-Folgen verwendet, um die Quellen der schlechten Konditionszahl zu untersuchen und eine Vorkonditionierung abzuleiten. Schließlich wird gezeigt, dass die resultierende Vorkonditionierung die Anzahl der Iterationen stark reduziert, insbesondere bei großen
Gebieten und hohem B-Spline-Grad.
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Die Kaltplasma-Wellengleichung beschreibt die Ausbreitung einer elektromagnetischen Welle in einem magnetisierten Plasma. Sie findet Anwendung in der Hochfrequenzheizung, der Interferometrie und der Reflektometrie in ITER und ASDEX Tokamaks. In dieser Masterarbeit werden die Silver-Müller Randbedingungen verwendet, um die Entstehung und die Absorption der Welle zu simulieren. Außerdem wird das dreidimensionale Problem auf zwei Dimensionen reduziert, indem angenommen wird, dass der dielektrische...
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