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Originaltitel:
Retrospektive Untersuchungen zum Risikoprofil bei Patienten mit thromboembolischen Komplikationen nach lumbaler Discusoperation 
Übersetzter Titel:
Retrospektive Untersuchungen zum Risikoprofil bei Patienten mit thromboembolischen Komplikationen nach lumbaler Discusoperation 
Jahr:
2005 
Dokumenttyp:
Dissertation 
Institution:
Fakultät für Medizin 
Betreuer:
Schroeder, Matthias (Dr. med.) 
Gutachter:
Trappe, Anne Elisabeth (Univ.-Prof. Dr. med.); Theiss, Wolfram (Prof. Dr. med.) 
Format:
Text 
Sprache:
de 
Fachgebiet:
MED Medizin 
Stichworte:
Bandscheibenoperation; Lungenembolie; Beinvenenthrombose; Heparinprophylaxe 
Übersetzte Stichworte:
lumbar disc surgery; pulmonary embolism; deep vein thrombosis; heparine-prophylaxis 
Schlagworte (SWD):
Lendenwirbelsäule Bandscheibenkrankheit Operation Komplikation Postoperative Phase Thrombose Risikoanalyse Heparin Prävention 
TU-Systematik:
MED 411d; MED 510d; MED 553d; MED 970d 
Kurzfassung:
Die hohe Anzahl an Arbeiten zu dem Thema der thromboembolischen Komplikationen nach operativen Eingriffen und die damit verbundene hohe Anzahl an Empfehlungen sorgt mehr für Verwirrung als für ein einheitliches Regime in der Thromboseprophylaxe. In dieser Arbeit werden anhand der primären und sekundären Risikofaktoren der Patienten und aktuell publizierten Studien zur Entstehung der postoperativen Thrombose Risikoprofile erstellt, die eine patientenadapierte Prophylaxe zulassen sollen. Es wurden retrospektiv des Zeitraum 1992-2001 die Patientendaten der neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des Klinikums rechts der Isar evaluiert und miteinander verglichen. Die Untersuchung konzentrierte sich auf Patienten der lumbalen Bandscheibenchirurgie. Anhand der vorhandenen Patientenakten wurden Alter, Geschlecht, Gewicht, Größe, Labordaten, Dauermedikationen, primäre und sekundäre Risikofaktoren, Vorerkrankungen sowie Operations- und Narkosedauer miteinander verglichen. Der statistische Vergleich der Patienten erfolgte anhand einer Kontrollgruppe, die 200 Patienten (143 Frauen und 57 Männer) umfasste und in ebendiesem Zeitraum in dieser Klinik operiert wurden. Die Einteilung der Patienten erfolgt nach Geschlecht und Kontroll- und Studiengruppe. Die statistische Berechnung zeigte signifikante Unterschiede zwischen der Studien- und Kontrollgruppe bei der Narkosedauer (p<0,001), des BMI (p=0,026), der präoperativen Schmerzsymptomatik (p=0,012) und der Vorerkrankung Varikosis (p<0,001). Eine Senkung der Thrombose- und Lungenembolierate könnte durch eine effektivere Prophylaxe für Risikopatienten – zum Beispiel durch Einteilung anhand des vorgeschlagenen Risiko-Scores – im Sinne eines risikoadaptierten Heparinisierungs-regimes erfolgen. Eine generelle Anpassung ist sicherlich nicht nötig und würde neben einem hohen Aufwand auch immer nur einen Teil der thrombosegefährdeten Patienten erfassen. Gerade auch deshalb bieten die evaluierten Berechnungen hauptsächlich die Grundlage für ein umfassendes Aufklärungsgespräch und damit Nutzen-Risikoabwägung der Operation für den Patienten. 
Übersetzte Kurzfassung:
The high number of studies concerning thromboembolic complications after lumbar disc surgery leads more to confusion than general recommendations in prophylaxis with heparine. This assay is evaluating primary and secondary risk factors of patients who suffered from thromboembolic complications after lumbar disc surgery. Retrospective evaluations of age, BMI, laboratory tests, medications, risk-factors, existing diseases and duration of narcosis and surgery mainly showed significant differences i...    »
 
Veröffentlichung:
Universitätsbibliothek der TU München 
Mündliche Prüfung:
06.04.2005 
Dateigröße:
3994108 bytes 
Seiten:
129 
Letzte Änderung:
28.04.2006